Sind die alle wahnsinnig geworden?! Anders kann ich es mir nicht erklären, was Schäuble mit seinen Plänen vorhat. Viel dazu schreiben muss ich ja nicht mehr, das Thema geht ja schon eine Zeit lang durch die Medien. Vor ein paar Monaten noch gefreut, dass die Internetverbindungsdaten bei T-Online nur noch 7 Tage gespeichert werden und nun Vorratsdatenspeicherung für ein halbes Jahr.
Einen guten Überblick über die vielleicht kommenden Änderungen gibt es hier.
Wir sind also erst einmal Terroristen, dann Bürger. Na Danke. Wie gut, dass ich noch nie Wählen war, somit habe ich mir das zumindest nicht vorzuwerfen. Aber da man anscheinend ab jetzt immer auf der Hut sein muss, erinnere ich gerne nochmals an den Artikel „Top Secret“ und empfehle wirklich, so eine Software zu nutzen. Und bitte keine Sprüche wie „Ich habe doch eh‘ nix zu verbergen!“ Es geht hier wieder einmal um das Prinzip! Da ich beim Eintrag „Google Nachtrag“ ja auch ein Video vom CCC gefunden habe, gibt’s direkt noch Nachschlag. Wie gesagt, wir sind ja alle schuldig. Somit könnte es vielleicht sogar passieren, dass wir irgendwann mal aus welchem Grund auch immer in aller Frühe Besuch von der Polizei bekommen. Man hat unser Telefon schon abgehört und unseren Rechner online durchsucht, also kommen die Jungs persönlich vorbei, um vorhandenes Gerät einzusacken.
Damit ihr wisst wie ich euch am besten verhaltet, hier ein Vortrag, der auch von einem Chaos Communication Congress stammt. Sehr cool, sehr informativ und ich hab stellenweise richtig gut gelacht
Also, wie immer: Skeptisch sein, Nachfragen und niemals Auskunft geben!
Anarchox am 22. Mai 2007 in IT-Krempel, Politisches
Als kleiner Nachtrag zum Thema Google bin ich dann heute noch auf einen netten Mitschnitt vom letzten Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs gestoßen, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Es ging dort allgemein um die Macht von Suchmaschinen wie Google, als auch die „Gefahren“ des Web 2.0 selbst, wann man sich wie im Netz darstellen sollte und welche Konsequenzen das haben kann.
Das File liegt ironischer weise bei Google Video, aber lohnt sich, trotz der eher bescheidenen Qualität. Zu finden ist es hier.
Anarchox am 20. Mai 2007 in IT-Krempel
Na, mal wieder mp3’s gezogen und Angst vor Hausdurchsuchung? Oder ein paar nette Dokumente auf dem Rechner, die keiner sehen soll? Schnell auf den USB-Stick ziehen und unters Bett damit! Nein, das geht auch anders. Und zwar mit einer netten, kostenlosen und vor allen Dingen effektiven Verschlüsselungssoftware. Das Ganze nennt sich TrueCrypt und man kann es hier downloaden!
Die Anwendung an sich ist einfach. Man kann entweder eine ganze Festplatte / Partition verschlüsseln oder sich einen sog. Container anlegen. Das ist eine Datei die quasi ein eigenes Dateisystem besitzt und in die man seine sensiblen Daten packen kann. Es steht und fällt natürlich alles mit dem Passwort, also keine „1234“ oder ähnlich verwenden
Der Container kann dann aus dem Programm heraus geöffnet und Dateien beliebig rein und raus geschoben werden. Beachtet bitte: Wenn man seine ganze Festplatte oder Partition verschlüsseln möchte, muss diese komplett neu formatiert werden!
True Crypt ist OpenSource, somit könnt ihr euch ja anschauen, wie alles funktioniert. Trotz der Offenheit gilt es als extrem zuverlässig und (bisher) unmöglich zu knacken, da es auf dem anerkannten AES-Algorithmus basiert. Eine ganz nette Geschichte, vor allen Dingen wenn ich an die Sachen denke, die der gute Herr Schäuble im Moment so vorhat…. Naja dazu lasse ich mich vielleicht irgendwann auch noch aus
Bis dahin frohes Verschlüsseln!
Anarchox am 06. Mai 2007 in IT-Krempel