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Das Merkel

Dass ich kein Freund unserer Bundeskanzlerin und ihrer Politik bin, ist mittlerweile bekannt. Das hat viele Gründe, vor allem aber sind ihre Aussagen – meiner Meinung nach – sehr oft nicht mit einem demokratischen Rechtsstaat in Einklang zu bringen. Da in der Regel kein Schwein politische Reden liest oder hört, habe ich Wikiquote bemüht und dort auch ein paar Merkel-Zitate gefunden, die ich für eine Politikerin in diesem Lande absolut unangebracht halte:

“Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten.”

–> Aha. Sollte diese Sache mit Bin Laden überhaupt stimmen, freut sich die Kanzlerin hier also darüber, dass ein anderer Staat einen gesuchten Verbrecher einfach getötet hat, statt ihm einem fairen, rechtsstaatlichen Prozess zu gewähren. Die Zeit, in der man unliebsame Gegner einfach ohne jegliche Gerichtbarkeit beseitigt hat, sind normalerweise vorbei. Vom moralischen Aspekt abgesehen, darf sie sich privat vielleicht freuen, aber in Merkels Position gehört es sich nicht wirklich, sich über den Tod eines Menschen zu freuen.

“Man könne in Europa nicht zusammenarbeiten, wenn die Politik danach ausgerichtet werde, wie viele Menschen gerade auf der Straße stehen.”

–> Diese beschissene Demokratie ist halt auch extrem nervig. Wo kämen wir denn dahin, wenn man sich nach dem Volk richten würde? Man kann halt nicht gucken, was die Menschen auf der Straße wollen. Egal, wie viele es sind. Dieses “Alle Macht geht vom Volke aus” wird einfach überbewertet.

“Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus.”

–> Immer mit dem Fähnchen im Wind, ist klar. Man wechselt fröhlich die Meinung, je nachdem, wer der Geldgeber dieser Meinung ist.

“Wir werden nicht zulassen, dass technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt.”

–> Eins meiner ‘Lieblingszitate’ der Kanzlerin. Also ich persönlich würde nicht gerne in einem Staat leben, der alle seine (technischen) Möglichkeiten einfach ausnutzt. Dass man sich halt immer an diese Gesetze halten muss und nicht einfach drauf los spionieren, abhören oder sonstwas kann, ist halt ein Unding… Wie soll man so arbeiten?!

“Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.”

–> Ein Klassiker. Den lasse ich einfach mal kommentarlos stehen. Alles andere ist nicht gut für meinen Blutdruck.

“Die CDU hat seit Jahr und Tag dafür plädiert, dass an großen Plätzen genau solche Videoüberwachung eingesetzt wird. Wenn es die CDU nicht gegeben hätte, dann würden wir heute noch ne lange Diskussion mit SPD, Grünen und andern führen, darüber ob das nun notwendig ist oder nicht. Das sind aber Dinge, über die darf man nicht diskutieren, die muss man einfach machen. Man darf nicht sagen, ach das ist doch nicht so schlimm. Hier ‘n bisschen was weggeschmissen und dort einen angerempelt, hier mal auf’m Bürgersteig gefahren und dort mal in der dritten Reihe geparkt, immer so unter dem Motto “Is alles nicht so schlimm”. Ist alles nicht nach dem Gesetz, und wer einmal Gesetzesübertretungen duldet, der kann anschließend nicht mehr begründen, warum’s irgendwann schlimm wird und irgendwann nicht so schlimm ist. Und deshalb: Null Toleranz bei Innerer Sicherheit, meine Damen und Herren.”

–> Herrje.. Da steckt ja so einiges drin. Dass Merkel am liebsten jeden von uns in ihrer kleinen Kammer auf dem Bildschirm sehen will, ist nichts neues. Keinesfalls mit dieser lästigen Opposition beschäftigen, die bremsen ja nur aus. Demokratische Findung von Meinungen und Gesetzen, das ist wieder, wie so oft, zu lästig. Da muss man einfach machen. Ohne Rücksicht. Aber naja, hier ein bisschen angerempelt, da mal was auf den Boden geworfen. Grausam. Daran geht die Welt zugrunde, am besten, wir werfen jeden, der seine Zigarettenkippe fallen lässt ins KZ – Null Toleranz bei Innerer Sicherheit! Und bitte, noch die Bundeswehr ins Innere! Null Toleranz beim Schießen auf die eigenen Bürger! Wenn ich weiterschreibe muss ich kotzen…

“China muss lernen, mit dem geistigen Eigentum so umzugehen, wie wir das gewöhnt sind, denn das ist Raub, wenn man da einfach kopiert.”

–> Bitte mal die juristische Definition von Raub lesen – Danke, Frau Bundeskanzlerin.

„Die zentrale außenpolitische Zielsetzung lautet, Politik und Handeln anderer Nationen so zu beeinflussen, dass damit den Interessen und Werten der eigenen Nation gedient ist. Die zur Verfügung stehenden Mittel reichen von freundlichen Worten bis zu Marschflugkörpern.“

–> Und um 05:45 Uhr wird zurückgeschossen. Wenn die anderen Nationen halt nicht zu unserem Vorteil spuren, dann muss man da eben mal ein bisschen ruppig werden. Zur Not den Kopf ein bisschen weiter in den Arsch der USA stecken. Dann klappt’s auch mit den Marschflugkörpern.

Meiner Meinung nach – und ja, auf die Meinungsfreiheit kann man man in diesem Land nicht genug pochen – MEINER MEINUNG nach, liegen die Griechen manchmal gar nicht so falsch, wenn sie Frau Merkel auf manchen Bildern eine Hakenkreuzbinde verpassen…. Ich lasse mir nicht von dieser Frau was von Werten erzählen, wenn sie sich umdreht und Panzer verkauft mit denen sonstwer abgeschlachtet wird.

Heißen Dank.

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Anarchox am 18. Februar 2012 in Aufreger, Politisches

Fehlkauf

Jeder Gamer kennt das. Man freut sich womöglich jahrelang auf ein Spiel und das Releasedatum rückt näher. Berufsbedingt kann man leider nicht immer sabbernd seine Vorbestellung entgegen nehmen oder in der Kälte vor dem Shop seines Vertrauens warten, daher sucht man fiebernd jedes relevante Forum nach Informationsschnipseln ab. Oft endet hier die Vorfreude schon: Die Foren sind voll von Bugmeldungen, Spieler stehen am Rand der Verzweiflung weil nichts läuft oder weil ja doch alles ganz anders ist, als die Vorschauen einem immer suggeriert haben. Wenn man dann den heißersehnten Titel in den eigenen Händen hält, stellt sich oft heraus, dass alles nur übertrieben war und man gehört zu den Glücklichen, bei denen alles geschmeidig läuft. Schließlich sind die, die sich beschweren ja in der Minderheit, Tausende andere zocken fröhlich vor sich hin und kein Mensch geht in ein Forum um das Spiel zu loben, daher ist es klar, dass dort nur die armen Schweine mit den Problemen sitzen.

Leider ist das nicht immer so. Auch ich habe in der Vergangenheit mehrfach daneben gegriffen und wurde nach langem Warten von Spielen technisch wie auch spielerisch enttäuscht. Nachfolgend eine kleine Auflistung und was mich bei dem jeweiligen Spiel gestört hat (Reihenfolge zufällig!):

Grand Theft Auto 4
Der auf den Konsolen vielfach abgefeierte Nachfolger zu einem der aufwendigsten und besten Sandboxspiele aller Zeiten. Zu fünft sind wir in den örtlichen Blöd-Markt um das Teil endlich für den PC zu erstehen. Nur bei einem (glücklicherweise bei mir ^^) lief das Spiel dann letztendlich… mehr oder weniger.
Es begann mit einem Installationsmarathon ohne Gleichen: Rockstar Social Club, Windows Live und der unsägliche SecuRom Kopierschutz wollten installiert werden, danach ewig das Game selbst. Die Freude wurde direkt beim Spielstart noch mehr gedämpft, denn das Spiel lief auf fast keiner damals erhältlichen ATI-Grafikkarte. Mir ist bis heute unbegreiflich, wie Rockstar mit so einem Fauxpas durchgekommen ist. Ich, nach vielen Jahren ATI-Treue ausnahmsweise mit nVidia unterwegs konnte das Game spielen. Aber direkt nach dem Start verging mir schon die Lust daran. Keinerlei Anti-Aliasing, absolut hässliche, fleckige Schatten und eine verdammt miese Performance für das optisch dargebotene. Zum damaligen Zeitpunkt wollte ich mir diese ruckelige und grafisch miese Software nicht weiter geben.

Call of Duty: Black Ops
Nachdem ich beim Vorgänger Modern Warfare 2 ein paar Erfolge im Multiplayer feiern konnte, jedoch relativ spät dran war, wollte ich bei Black Ops direkt vorne dabei sein und ab Release mitspielen. Der Titel war lange vorbestellt und ich konnte es kaum erwarten, mich in die wilden Schießereien zu stürzen. Mein Rechner packte MW2 problemlos und die Engine von Black Ops wurde nicht wirklich weiterentwickelt, also erwartete ich keinerlei Probleme. Falsch gedacht. Das Spiel ruckelte und war unspielbar. Man musste nicht lange suchen, denn vielen Leuten in den Foren ging es genauso. Es wurde doch etwas mehr an der Engine gedreht, mit dem Ergebnis, dass Besitzer von DualCore CPU’s mit extrem bescheidener Performance gestraft wurden. Auch mehrere Patches konnten das Problem (zumindest bei mir) nicht vollständig beheben, so dass ich bis heute nicht mehr als ein paar Testminuten gespielt habe. Somit war auch dieser Kauf komplett für die Tonne.

Hellgate: London
Großes habe ich von diesem Spiel erwartet. Wenn der Vater von Blizzard’s Diablo für einen Titel verantwortlich ist, der die Sammelwut von Diablo in eine 3D-Shooter ähnliche Welt verfrachtet, die mit einer recht originellen Umsetzung aufwartet, da kann doch nichts schief gehen! Denkste. Mehrere Exemplare für den Freundeskreis beschafft und ab dafür. Leider trübten auch hier Performanceprobleme das Gesamtbild, diese waren aber gerade noch erträglich. Viel störender waren die Bugs, die das Beenden kompletter Missionen verhinderten. Wenn man von einem Item 5 Stück braucht, aber – egal wie oft man den Level spielt – nur 4 Stück gedropt werden, ist das nicht wirklich schön. Die Motivation hielt sich zwar vergleichsweise lange, dennoch ist das Spiel bei vielen Gamern schnell in der Versenkung verschwunden, genau wie das Entwicklungsstudio Flagship. Mittlerweile ist der Titel Free2Play.

Sicher gibt es noch weitere Titel, die ich jedoch bestimmt einfach nur verdrängt habe. Sollte mir noch etwas einfallen, werde ich den Beitrag ergänzen ;)

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Anarchox am 08. Februar 2012 in Aufreger, Gaming

Verpasste Chancen

Von den ganzen fiesen Schlampen wie ACTA, SOPA und PIPA einmal abgesehen, möchte ich noch ein paar Worte zu Megaupload und den verpassten Chancen der Medienindustrie verlieren.

Kimble hin oder her, ob das Abschalten der ganzen Megaupload-Geschichte sauber gelaufen ist, darüber lässt sich streiten. In meinen Augen war es das nicht, aber das müssen andere entscheiden. Mir geht es darum, dass hier ein riesiger Industriezweig nur am rumheulen ist, obwohl die Lösung – die wahrscheinlich sogar beide Seiten befriedigen würde – doch vor deren Nase liegt. Als Hauptargument wird immer aufgeführt, dass Megaupload, wie auch Kino.to oder eben ein beliebiger anderer Dienst, mit „illegalen Machenschaften Millionen verdient“. Was sagt uns das? Die Leute wollen für Content bezahlen! Aber eben nicht die Mondpreise der Medienindustrie. Wieso geht es nicht in die Köpfe der Managerbonzen, dass sie diese Millionen auch verdienen könnten, sie müssen nur eben auch einen solchen Dienst starten! Wichtig ist hierbei natürlich: Ohne DRM. Viele Formate. So dass der Kunde die Auswahl hat. Einfach bezahlen und herunterladen.

Über die Preise muss natürlich geredet werden. Es wird immer die Die-Hard-Sauger geben, für die selbst 1 Cent zu viel ist. Die Preise, die jedoch aktuell verlangt werden, sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Angebot und Nachfrage heißt es doch immer. Dann passt euch doch endlich auch mal an, ihr Geizhälse von der Industrie. Für die aktuellen Beträge will nun einmal keiner mehr etwas kaufen, also senkt die Preise! Auch die Vertriebswege haben sich geändert. Was bei Musik mittlerweile einigermaßen angekommen ist, der digitale Vertriebsweg. Auch bei Computerspielen sind die Angebote attraktiv, aber nicht immer. Aktuelles Beispiel: Für „Modern Warfare 3“ muss man bei Steam ganze 59,99 € bezahlen. Das Spiel hat keine jahrelange Entwicklungszeit hinter sich, benutzt noch immer die mehr oder weniger gleiche Engine wie seit Jahren und ist einfach Fließbandware. Daran kann der Preis also nicht liegen. Hinzu kommt die digitale Distribution, ohne Lager- und Logistikkosten, ohne Verpackung usw. Somit müsste das Spiel also eigentlich nochmal billiger sein.

Es gibt für die Industrie mehrere Möglichkeiten. Jegliche beinhaltet das Weglassen von DRM in jeder Form und eine Auswahl an Formaten:

Kulturflatrate:
Vereinfacht gesagt, zahlt man z.B. einen bestimmten monatlichen Betrag und darf dafür in Tauschbörsen oder bei One-Click-Hostern oder wo auch immer legal Sachen herunterladen. Mit der Pauschalabgabe sind diese Downloads abgegolten. Preislich könnte sich dies im Rahmen bis zu maximal 50 Euro bewegen (meiner Meinung nach).
Dies wird die Industrie aber nicht mitmachen, da man ja Angst hat, nur noch (fiktive, schnell ausgedachte Zahl) 250 Millionen zu verdienen, statt 500 Millionen. Und mal ehrlich, wer kann schon von 250 Millionen leben? Peanuts! Und solange man von der Schwachsinnigen Annahme ausgeht, dass jeder Download ein durch die Lappen gegangener Kauf ist, wird sich das Milchmädchen sowieso freuen…

Preissenkung:
Kurz und knapp: Macht euren Scheiß billiger! Und damit meine ich nicht nach langem kalkulieren um 2 Euro billiger, sondern massiv. Die Masse macht’s! Beispiel Appstore am Handy. Ich kaufe eher 5 Mal eine 80 Cent App, als dass ich bei einer 4 Euro App zuschlage. Das klappt auch bei Steam immer sehr gut. Bei der „Midweek Madness“ oder Aktionen z.B. an Weihnachten, werden die Preise extrem gesenkt und ich kenne viele, die das komplette Jahr nichts gekauft haben, bei solchen Aktionen dann direkt fünf Spiele auf einmal, weil man die Angebote einfach nicht ausschlagen kann. Und auch im Kino sollte ein Umdenken stattfinden. Ich gehe gerne ins Kino. Wirklich. Aber mit 3D-Schmonz, Reservierung etc ist man bei 14 Euro pro Karte, bei Überlänge kann man vielleicht noch einmal 50 Cent draufschlagen. Und von Popcorn und Cola wollen wir mal gar nicht reden…Ich denke ihr wisst, worauf ich hinauswill…

Nichts tun:
Die Industrie kann weiter so verfahren wie bisher. Teure Erzeugnisse, starre Strukturen. Die Leute werden weiter saugen, die BWL-Fuzzies weiter weinen. *mimimi*

Fazit: Liebe Content-Mafi..ääm… liebe Industrie:
Stellt selber einen Dienst auf die Beine, ohne DRM-Gängelung, mit einer Vielfalt an Formaten und attraktiven Preisen (ggf. Flatrate) UND HÖRT AUF ZU HEULEN!

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Anarchox am 27. Januar 2012 in Aufreger

Lecker, geistige Sauce

Liebe Netzgemeinde, bereit für den nächsten Shitstorm? =)

Unser allseits beliebter und demokratischer Innenminister Hans-Peter Friedrich setzt sich in einem Spiegel Interview für die Abschaffung der Anonymität im Internet ein. Damit zieht er gleich mit der Schwester von Facebook-Gründer Zuckerberg, die die gleiche Forderung bereits im Laufe der letzten Woche äußerte. Die beiden wären doch ein hübsches Pärchen, oder? Lobby und Politik Hand in Hand, wie man es kennt.

Neben der generellen Abschaffung der Anonymität fordert der Innenminister zugleich die Abschaffung der Meinungsfreiheit (wobei wir, eben MEINE MEINUNG NACH, sowieso keine haben) und darüber hinaus wagt er sich zu urteilen, was “undifferenziert” und “radikal” ist. In welcher “geistigen Sauce” ich schwimmen möchte, kann ich – besonders dank dem Internet – noch selbst entscheiden. Ich halte die aktuelle Regierung für wesentlich gefährlicher für das eigene Leib und Leben und die komplette Demokratie als irgendwelche Blogger jemals sein könnten. Hier sollte Herr Friedrich sich einmal die Frage stellen, wieso irgendwelche Blogs, seien sie radikal oder auch nicht, überhaupt geistigen Nährboden finden. Ja, die Grundsätze der Rechtsordnung müssen auch im Netz gelten. Aber das tun sie seit weit über 20 Jahren, ohne dass sich irgendwelche komischen Rentner von außerhalb einmischen müssten. Zumal wir in Deutschland dank der hirnrissigen Impressumspflicht bei jedem noch so kleinen Bumsblog sofort den Domaininhaber wissen (zumindest wenn dieser brav und korrekt eine .de-Domain selbst bei der Denic registriert).

Und wieso wird hier überhaupt die gesamte Blogosphäre über einen Kamm geschoren und angegriffen? Weil in einem anderen Land ein geistig verwirrter Mann durchdreht? Direkt sind alle Blogger gefährlich und müssen sofort identifiziert werden. Der Terrorismus ist schließlich überall. Das sich der Innenminister überhaupt noch aus dem Haus traut? Schließlich fliegt täglich an jeder Straßenecke ein Häuserblock in die Luft. Im übrigen, sollte man nicht auch die Religionsfreiheit abschaffen? Ich könnte ja eine radikale Wahl treffen. Darüber hinaus könnte man diese für jeden ersichtlich anbringen, damit man direkt erkennt, wessen Geistes Kind der Gegenüber ist.

Aber besser, ich beende diesen Blogeintrag jetzt, bevor sich noch Leser in meiner geistigen Sauce verirren, zusehends vereinsamen und radikalisiert werden.

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Anarchox am 07. August 2011 in Aufreger, IT-Krempel, Politisches